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Die Stadtmacher Akademie: Unser Ansatz

Die Stadtmacher Akademie unterstützt lokale, kreative, zivilgesellschaftliche Initiativen, die über gemeinschaftlich organisierte Projekte und Debattenimpulse zu einem guten Leben in einer lebenswerten Stadt beitragen möchten.

In drei Camps, einem Lab, vier Webinaren, einem Symposium und einem begleitenden Coaching geht es bei uns darum, im eigenen Stadtmachen einen entscheidenden Schritt weiter vorankommen, den Projektfokus schärfen und sein Knowhow und seine Netzwerke weiter voranzubringen.

Augenhöhe

Stadtmacherinnen und Stadtmacher stehen mit Expertinnen und Experten absolut auf Augenhöhe. Das Knowhow und die Netzwerke unserer Teilnehmenden sind die wichtigste Ressource der Akademie.

Kooperation

Wir arbeiten konsequent kooperativ und binden unsere Teilnehmenden aktiv in die Gestaltung und Weiterentwicklung unseres Curriculums ein. Die Stadtmacher Akademie ist damit ein steter Lernprozess für alle Beteiligten – die gemeinsam ständig über das Stadtmachen dazulernen.

Praxis

Die Formate der Stadtmacher Akademie finden so oft wie möglich bei inspirierenden Projekten vor Ort statt, um von Stadtmacherin zu Stadtmacher voneinander zu lernen, wertvolle Erfahrungen zu sammeln und auszutauschen, unsere Netzwerke miteinander weiterzuentwickeln und aneinander zu wachsen.

No Bullshit

Die knappste Ressource des Stadtmachens ist Zeit. Die Zeit in der Akademie muss sich 1:1 lohnen, um das eigene Vorhaben weiter voranzutreiben zu können. Der direkte Bezug der Inhalte zu den Projekten der Teilnehmenden ist daher der Dreh- und Angelpunkt, der darüber entscheidet, ob die Akademie aus Perspektive der Teilnehmenden ein erfolgreiches Projekt ist.

 

  • „Diskurs alleine genügt nicht. (Stadtmachen ist) […] auf Praxis und Realisierung angelegt – ein Stück Stadt soll sich sicht- und wahrnehmbar verändern.“

    Neumüllers, M., Kennel, C. und L. Rensing (2017): Stadt machen. Orte, Tempo, Engagement, Ludwigsburg

  • „Stadtmacherinnen und Stadtmacher […] (sind) zivilgesellschaftliche Stadtentwicklungsinitiativen, die in Zusammenarbeit mit anderen (etablierten) Akteuren der Stadtentwicklung auf lokaler Ebene Debatten und Projekte zum Umgang mit urbanem Raum anstoßen.“

    Beck, S. (2021): Stadtmacherinnen und Stadtmacher, Impulse für ein gutes Leben in einer lebenswerten Stadt, in: vhw WerkSTADT 51, Berlin

  • „Das Stadtmachen zeigt, wie Stadt „anders“ gemacht werden kann: jenseits etablierter Handlungsansätze, mit Blick auf kreative, kooperative Lösungsansätze und in einer Orientierung an einer sozialeren, grüneren, nachhaltigeren Stadtentwicklung.“

    Beck, S. (2021): Stadtmacherinnen und Stadtmacher, Impulse für ein gutes Leben in einer lebenswerten Stadt, in: vhw WerkSTADT 51, Berlin

  • „Vielen Menschen […] geht es darum, für die eigenen Bedürfnisse im Stadtraum einzutreten, eigene Projekte in offenen und kooperativen Prozessen zu entwickeln und politische Debatten voranzutreiben. So soll ein Stück Stadt selbstbestimmt und in Eigenregie oder in Kooperation mit Politik und Verwaltung mitgestaltet, Stadt „gemacht“ werden.“

    Bundesministerium des Inneren, für Bau und Heimat (2020): Glossar zur gemeinwohlorientierten Stadtentwicklung, Berlin

  • „(Man) wird […] sehen, ob eine Stadtentwicklung möglich wird, in der bürgerschaftliche Gruppen eine stärkere Stimme erhalten […]. Zu wünschen wäre es, denn so können (sie) […] ihr größtes Startkapital […] einbringen: nicht Geldmittel, sondern eine große Menge Kreativität, Engagement und soziale Netzwerke.“

    Willinger, S. (2014): Governance des Informellem. Planungstheoretische Überlegungen, in: Informationen zur Raumentwicklung (2), Berlin, S. 147-156

Teilnehmen lohnt sich!

>> Inspirierende Camps, zukunftsorientiertes Lab, Webinare, Coachings, spannendes Symposium und ein bundesweites Stadtmacher Netzwerk.

Unser Angebot für den Jahrgang 2021/2022 – mit einer Dauer von 9 Monaten – steckt voller Tools, Knowhow und Community, um Stadtmacher-Projekte dabei zu unterstützen, in ihrer Arbeit einen entscheidenden Schritt weiter voranzukommen. Eine Teilnahme an der Akademie umfasst folgende Förderleistungen: Drei hybride Camps, ein hybrides Lab, vier Webinare, ein hybrides Symposium und eine Begleitung durch Coaches.

Jedes teilnehmende Projekt erhält je eine vor-Ort-Einladung für 1 Camp oder den Jam und für das Symposium, unserem finalen Highlight der Akademie.

  • CAMPS

    Bei inspirierenden Projekten vor Ort, mit Impulsen zum Handwerkszeug des Stadtmachens und Debattenbeiträ-gen zum stadtpolitischen Diskurs.

  • LAB

    Zu Gast bei Stadtmacherinnen und Stadtmachern, mit zwei unterschiedlichen Workshops zur strategischen Aufstellung Eures Projekts.

  • WEBINARE

    Impulse zum Stadtmachen, um Eure Projektarbeit zu schärfen.

  • SYMPOSIUM

    Debatte mit Initiativen, Verwaltung und Politik über das Stadtmachen.

Die Themenfelder der Stadtmacher Akademie

Die Themen der Stadtmacher Akademie im Jahrgang 2021/2022 zum Schwerpunkt # Zugang zu Boden, # GI-Stadt und # postcorona:

  • # Visionen und Ziele

  • # Strategie & Projektplanung

  • # Wirtschaftlichkeit & Trägerschaften

  • # Hacking Politics

  • # Place Making

  • # Organisationsentwicklung

  • # PR & politisches Lobbying

  • # Zugang zu Boden

  • # Bodenpolitische Instrumente

  • # GI Stadt

  • # Gemeinwohlorientierte Immobilienentwicklung

  • # Zukunfts-Schutzgebiete

  • # Urban Commons

FAQ

  • Was ist die Stadtmacher Akademie?

    Die Stadtmacher-Akademie ist ein Projekt des vhw Bundesverbands für Wohnen und Stadtentwicklung e. V. Sie bietet zivilgesellschaftlichen Stadtentwicklungsprojekten eine Plattform für fachliche und strategische Weiterentwicklung.

  • Was ist das Angebot des Jahrgangs 2021/2022 der Stadtmacher Akademie?

    Die Stadtmacher Akademie 2021 wird von SEP 2021 bis APR/MAI 2022 stattfinden. 16 Stadtmacher-Projekten aus ganz Deutschland werden daran mit jeweils bis zu drei Projektbotschafterinnen und –botschaftern teilnehmen. Sie besteht aus unterschiedlichen Online- und Hybrid-Formaten, so dass je nach aktuellen Hygienevorschriften eine sichere Teilnahme gewährleistet werden kann.

  • Was ist das Schwerpunkt-Thema 2021/2022?

    Das Schwerpunkt-Thema des kommenden Jahrgangs 2021/2022 sind Konzepte zur gemeinwohlorientierten Nutzung urbaner Flächen (Zugang zu Boden) und eine gemeinwohlorientierte Immobilienentwicklung (GI-Stadt); dabei stellt sich momentan immer auch die Frage nach Lernmomenten, neuen Herausforderungen und Perspektiven für die Zeit „nach“ der Corona-Pandemie.

  • Wer macht die Stadtmacher Akademie?

    Stadtmacher Akademie ist eine Gemeinschaftsleistung von Macherinnen und Machern aus Zivilgesellschaft, Kommune und lokaler Wirtschaft.

    Über unsere aktuelle Kooperationsanfrage suchen wir Kommunen, Stiftungen und Entrepreneure als Projektpartnerinnen und –partner für die Stadtmacher Akademie 2021/2022: Im Rahmen einer Kooperationspartnerschaft zur gemeinsamen Gestaltung des Angebots der Akademie oder im Rahmen einer Förderpatenschaft, die Stipendien für Stadtmacher-Projekte zur Verfügung stellt und Stadtmacherinnen und Stadtmachern damit die kostenfreie Teilnahme an der Akademie ermöglicht.

    Den Jahrgang 2019/2020 haben wir seitens des vhw  gemeinsam mit einem Team von Stadtmacher-Entrepreneuren und –Projekten konzipiert (u.a. stadtstattstrand/München, Plattform e. V./Erfurt, Zusammenkunft/Berlin).

  • Wie können Interessierte Projektpartner/-in der Stadtmacher Akademie werden?

    In unserer Kooperationsanfrage sind alle Details einer Projektpartnerschaft erläutert.

    Für Interessierte gilt es einfach, mit uns Kontakt aufzunehmen: über stadtmachen@vhw.de oder über die Projektleitung (Sebastian Beck, Seniorwissenschaftler vhw, sbeck@vhw.de, 030-390473-240, +49160-7000423)

  • Was sind die Mehrwerte einer Projektpartnerschaft?

    Was wir unseren Projektpartner/-innen bieten:

    PARTNER-KIT: Bestätigung als offizieller „Partner der Stadtmacher Akademie“, Nennung der Projektpartner in allen Presseinfos des vhw zur Stadtmacher Akademie und auf unserer Projekthomepage www.stadtmacher-akademie.org, Einladung zum öffentlichen Symposium der Akademie im APR 2022 in Berlin.

    PRESSE-KIT: Presseinfos zur Stadtmacher Akademie und den Events des Jahrgangs 2021/2022, Freigabe von aktuellen Texten und Fotos für Social Media, regelmäßige Übersicht zu Presse- und Social-Media-Resonanz.

    NETZWERK-KIT: Informationen und Kontaktdaten zu allen Projektpartnern, Aufnahme in den regelmäßig erscheinenden Newsletter der Stadtmacher Akademie, Angebot zur Vernetzung mit den teilnehmenden Initiativen des Jahrgangs 2021/2022.

    GEMEINNÜTZIGKEIT: Die Stadtmacher Akademie ist Bestandteil des gemeinnützigen Weiterbildungsangebots des vhw im Handlungsfeld Wohnen und Stadtentwicklung.

    KOSTENTRANSPARENZ: Wir informieren regelmäßig zu den laufenden Kosten der Akademie. Die Sponsorengelder der Projektpartner werden zu 100 Prozent für das Projekt eingesetzt. Nicht verwendete Projektgelder werden zurückerstattet.

  • Was für Stadtmacher-Projekte werden für die Stadtmachjer Akademie 2021/2022 gesucht?

    Gesucht werden Ideen und Projekte die sich mit ihrer Arbeit für eine zukunftsfähige, vielfältige und kooperative Stadtentwicklung einsetzen. Die Ausrichtung des Projektes kann dabei ganz unterschiedlich sein, ob Raumbildend, vermittelnd, aktivierend oder eine Netzwerkplattform. Gesucht werden Projekte die bereits fortgeschritten sind, und ihr Profil schärfen möchten, wie auch Beginner-Projekte, die in vielen Bereichen noch in der Ideen-Phase sind. Wir haben im ersten Jahrgang auch sehr gute Erfahrungen damit gemacht, mit Projekten zusammenzuarbeiten, die bereits sehr professionell aufgestellt sind. Die Akademie kann sich für jedes Projekt lohnen. Ihr könnt Euch auch gerne mit uns beraten, ob und wie ihr dabei sein könntet.

  • Was ist der OPEN CALL?

    Über unseren OPEN CALL suchen wir interessierte Stadtmacher-Projekte, die gerne an der Stadtmacher Akademie 2021/2022 teilnehmen möchten. Alle Details dazu finden sich auf unserer OPEN CALL Seite.

  • Wer kann sich als Stadtmacher-Projekt zur Teilnahme an der Stadtmacher Akademie 2021/2022 bewerben?

    Wir verstehen Stadtmacherinnen und Stadtmacher als Initiativen von Bürgerinnen und Bürgern und damit in erster Linie als zivilgesellschaftliche Projekte. Wir begrüßen allerdings ausdrücklich, wenn sich auch Personen aus Verwaltung oder Politik als Botschafterin oder Botschafter eines Stadtmacher-Projekts an der Akademie beteiligen.

    Jedes teilnehmende Projekt benennt eine Person als feste Hauptansprechperson, die anderen Mitglieder des Projekt-Teams können bei den einzelnen Veranstaltungen der vhw Stadtmacher Akademie rotieren. Wir empfehlen allerdings, nach Möglichkeit mit einem konstanten Projekt-Team teilzunehmen.

  • Wann geht es los?

    Der Auftakt zur Stadtmacher Akademie findet am 4./5. SEPTEMBER 2021 mit einem CAMP in Berlin statt.

  • Wie viel Zeit muss ich mitbringen?

    Zeit in der Akademie ist Zeit, die Ihr direkt in Euer eigenes Stadtmachen investiert. Unter dem Strich „gewinnt“ Ihr in der Akademie also Ressourcen, anstatt sie zu „verlieren“.

    Sprecht Euch im Team ab, wer an welchen Terminen der Akademie teilnehmen kann. Alle Termine finden hybrid statt – Ihr könnt also immer auch „von zu Hause“ teilnehmen, ohne extra anreisen zu müssen.

    Vor dem Hintergrund der im Zusammenhang mit der Teilnahme Eurer Initiative „Gewinne“ für Euer Stattmachen, und auch mit Blick auf die anfallenden Teilnahmekosten, empfehlen wir Euch, so viel wie möglich von der Akademie mitzunehmen.

  • Gibt es schon Termine?

    Folgende Termine sind geplant:

    3./4. SEPTEMBER 2021
    Camp #1: Berlin/Berlin

    24./25. SEPTEMBER 2021
    Camp #2: Hannover/Niedersachen

    8./9. NOVEMBER 2021
    Lab: Köln/NRW

    4./5. MÄRZ 2022
    Camp #3: Apolda/Thüringen

    APR/MAI 2022
    Symposium: Berlin/Berlin

    SEPTEMBER 2021 – APRIL 2022
    Coaching UND 4 Webinare

  • Kostet die Teilnahme etwas?

    Vor dem Hintergrund der Gemeinnützigkeit des vhw ist es bis auf Weiteres rechtlich nicht möglich, die Teilnahme an der Stadtmacher Akademie kostenfrei anzubieten.

    Über eine Förderpatenschaft in Höhe von 9.500,00 Euro wird einer Initiative die Teilnahme an der Akademie ermöglicht.

    Förderpatenschaften können von Entrepreneueren, Stiftungen oder Kommunen übernommen werden.

    Die Förderpatenschaft von 9.500,00 Euro ist ein fairer Preis. Die Akademie umfasst ein weitreichendes Angebot. Bis zu drei teilnehmende Personen pro Initiative, 3 zwei-tägige Camps, 1 zwei-tägiges Lab, 4 Webinare, 1 zwei-tägiges Symposium plus Coaching in einem Umfang von ca. 1-2 Tagen. Das sind ca. 16 Veranstaltungs-Tage für bis zu drei Personen plus Coaching. Die Kosten pro Veranstaltungstag pro Person liegen damit bei knapp 200,00 Euro. Das liegt deutlich unter dem Preisniveau andere vhw-Fortbildungen.

    Übersteigt die Anzahl der Förderpatenschaften die Anzahl der vorgesehenen 16 Teilnahme-Plätze, entscheiden wir nach zeitlichem Eingang der Bewerbung. Wir behalten uns vor, bei hohem Interesse zeitnah weitere Akademie-Angebote anzubieten.

  • Welche weiteren Kosten fallen bei einer Teilnahme an?

    Wir stellen Euch alles, was Ihr braucht, um mitzumachen.

    Jede Initiative erhält das Angebot, an mindestens zwei Veranstaltungen in Präsenz teilzunehmen. Im Zusammenhang damit anfallende Reise- und Übernachtungskosten müssen allerdings selbst getragen werden. Wir unterstützen Euch allerdings bei der Organisation von Fahrgemeinschaften und Unterkunftssuche.

  • Wer steckt dahinter?

    Die Stadtmacher Akademie (SMA) ist ein Projekt des vhw – Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung e. V. Der vhw ist ein gemeinnütziger Verband. Er engagiert sich durch Fortbildung und Forschung in den Handlungsfeldern Wohnen und Stadtentwicklung für die Leistungsfähigkeit der Kommunen, eine vielfältige Bürgergesellschaft und die Stärkung der lokalen Demokratie.

    Der vhw arbeitet an Antworten auf die zentralen Zukunftsfragen des gesellschaftlichen Zusammenhalts in vielfältiger werdenden Städten und Quartieren. Er erforscht die Stadtgesellschaft mit ihren unterschiedlichen Milieus, entwickelt neue Beteiligungsformen vor Ort und setzt sie gemeinsam mit den Kommunen in die Praxis um. Indem sie auf eine breite Beteiligung aller gesellschaftlichen Gruppen sowie faire Dialogformate setzen, tragen diese Projekte zur Stärkung der lokalen Demokratie bei.